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Neue Mercedes-Benz Welt

Die neue Mercedes-Benz Welt auf 53.000 Quadratmetern mit dem Mercedes Benz Museum und dem Mercedes-Benz Center gebaut in Stuttgart-Untertürkheim mit Unterstützung unseres virtuellen Projektraums PKM.

Schnelles und effizientes Kommunikationsmanagement beim neuen Mercedes-Museum in Stuttgart

Das alte Mercedes Benz Museum war mit seiner Ausstellungsfläche an seine Grenzen gestoßen - Grund genug für die Daimler Chrysler AG im Jahre 2002 einen Architektenwettbewerb durchzuführen. Gewonnen hat den Realisierungswettbewerb für den Museumsentwurf und das städtebauliche Konzept das Amsterdamer UN studio van Berkel & Bos. So entstand der Neubau der Mercedes-Benz-Welt, eine architektonische Meisterleistung. Er umfasst ein Museum mit einer Ausstellungsfläche von 16.500 m2, ein Mercedes-Benz Center und eine verbindende Passage.

Architektonisch herausragend sind ist die Doppelhelix-Struktur des Museums. Obwohl es von außen nur dreigeschossig aussieht, verfügt das Gebäude von innen über 9 Ebenen, die zwei
verschiedene Rundgänge in Spiralform ermöglichen. Das Projekt erforderte eine straffe Terminplanung, die Einhaltung von vereinbarten Qualitäten und stellte höchste Anforderungen an das Kommunikationsmanagement zwischen den Beteiligten. Um die 1.000 Projektbeteiligten online aktuell zu informieren und einen schnellen Datenaustausch im Projektverlauf zu sichern, entschied sich der Auftraggeber, die DaimlerChrysler Immobilien GmbH (DCI), PKM einzusetzen.

Schnelligkeit und strukturierte Kommunikation sind entscheidend

Laut Friedrich Kittelberger, Projektleiter der DaimlerChrysler Immobilien (DCI) GmbH, lag die oberste Priorität für DCI in der Umsetzung des architektonisch anspruchsvollen Konzepts des Amsterdamer Architektenbüros UN studio van Berkel & Bos. Es war eine große Herausforderung innerhalb des eng gesteckten Kosten- und Terminziels (rechtzeitig zur Weltmeisterschaft 2006) und in den vereinbarten Qualitäten den Bau fertig zu stellen. "Gerade bei einem Projekt mit solchem Termindruck ist die Vernetzung von Beteiligten maßgeblich", berichtet Volker Mack, Diplomingenieur und Projektleiter für das Museum bei Drees & Sommer und verantwortlich für das zehnköpfige Drees & Sommer Projektteam. "Jedes Bauteil ist individuell entworfen und berechnet, ist sozusagen eine Maßanfertigung. Standards gab es keine. Da kann man sich gut vorstellen, dass allein während der Erstellung des Rohbaus mehr als 7.000 Schalungs- und Bewehrungspläne angefertigt wurden", so Mack. Alle notwendigen Informationen wurden im Projekt Kommunikations Management System (PKM) bereitgestellt, archiviert und verteilt, um diesen Datenumfang zu bewältigen.

Multiprojektfähiges System für komplexe Strukturen

Durch die Multiprojektfähigkeit der Software PKM war es möglich, ein Projekt in Teilprojekte mit unterschiedlichen Strukturen im System darzustellen. So wurde das gesamte Projekt der Mercedes-Benz Welt in 5 Teilprojekte untergliedert, um Transparenz zu schaffen und eine effiziente Steuerung zu unterstützen. Der virtuelle Projektraum trug dazu bei, die Komplexität des Projekts für alle begreifbar zu machen und das Projekt zu strukturieren. Auf der Arbeitsoberfläche werden aus allen Teilprojekten alle Nachrichten, Termine, Aufgaben und Dateien der jeweilig involvierten Projektbeteiligten entsprechend ihren Zugriffsrechter ohne Zeitverzögerungen bereit gestellt. PKM vernetzte rund 1.000 Projektbeteiligte. Jeder Auftragnehmer wurde vertraglich verpflichtet, PKM zu nutzen und sich an Richtlinien für die Einstellung von Dokumenten zu halten, um so ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen. Damit konnte die Einhaltung der Termine vorausschauend gesteuert und dokumentiert werden. Uwe Kazmaier, Projektpartner von Drees & Sommer, berichtet:

"Um immer eine gute Projektarbeit gewährleisten zu können, wurde gleich nach Abschluss des Architektenwettbewerbs ein virtueller Projektraum als zentrale Arbeitsplattform zum Datenmanagement aufgesetzt, der das Projekt bis zur Übergabe an den Kunden begleitet."

Kazmaier sieht in PKM den Vorteil, dass der Datenaustausch zwischen den Beteiligten stark vereinfacht wird und Dateien in Sekundenschnelle bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden können.

Plan- und Datenmanagement mit Erfolg

Während der Planungsphase spielte PKM beim Planaustausch und -controlling eine zentrale Rolle. Die pünktliche Planübergabe der beteiligten Unternehmen war unumgänglich – Zeitpuffer gab es keine. Zu diesem Zweck wurden auch rund 60 aus- führende Unternehmen als Nutzer in PKM eingebunden. Drees & Sommer überprüfte die einzelnen Planstufen auf die Einhaltung der Deadlines und die Pläne auf ihre Qualität. Ralph Hoffmann, der bei Drees & Sommer Stuttgart im Bereich Qualitätsmanagement und -sicherung arbeitet, ist überzeugt:

"Wir hätten die Planübergabe ohne PKM nicht so reibungslos abwickeln können, eine solche Masse an Plänen wäre in diesem Zeitrahmen nicht zu bewältigen gewesen."

Der virtuelle Projektraum hat dazu beigetragen, die Komplexität, die aus zahlreichen Einzelaspekten dieses besonderen Projekts entsteht, für alle begreifbar zu machen und das Projekt zu strukturieren. Zum Ausdrucken und Ausliefern von Papierplänen wurde eine Reproanstalt eingebunden; die Bestellvorgänge liefen direkt über PKM. Während des gesamten Bauprozesses gewährleistete PKM eine durchgängige Qualitätskontrolle.

Datenflut sicher im Griff

"In den letzten vier Jahren wurden für das Mercedes-Benz Museum über 50.000 Dokumente hochgeladen, davon 18.000 Pläne", so Hans-Peter Sautter, der als EDV- Berater von Drees & Sommer Stuttgart für das Datenmanagement verantwortlich ist. Allein der Steuerungsterminplan für die Ausführung umfasste rund 100 Detailabläufe mit über 4.000 Vorgängen, die Drees & Sommer während der gesamten Projektlaufzeit überwachte und zum Großteil über PKM koordinierte. Auftretende Mängel am Bau oder Qualitätsdefizite wurden über PKM erfasst und Maßnahmen zur Gegensteuerung durchgesetzt. Auch bei der Nachtragsbearbeitung war PKM im Einsatz und unterstützte den Workflow zwischen DCI, der Bauleitung und Drees & Sommer. Die Nachträge wurden eingestellt und nach einer mehrstufigen Prüfung durch die Bauleitung folgte die Freigabe oder Ablehnung des Nachtrags.

Seit dem Zeitpunkt der Fertigstellung stellt PKM als Dokumentenmanagement-System sicher, dass dem Auftraggeber alle Projektdaten zur Dokumentation und für das Facility Management strukturiert und vollständig zur Verfügung stehen.

Haben auch Sie Interesse an unserem virtuellen Projektraum PKM? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage.